Sehenswürdigkeiten

Die Altstadt von Göttingen bietet neben Fußgängerzonen, Restaurants, Cafés, Kneipen und vielen Läden auch einige Sehenswürdigkeiten, die beim Bummel entdeckt werden können. Wer die bronzene Statue der „Gänseliesel“ entdeckt hat, die am Brunnen über den Markt den Menschen zulächelt, der hat nicht nur das Wahrzeichen der Stadt entdeckt, er wird auch schnell das Alte Rathaus mit dem Entstehungsdatum von 1270 entdecken. Es diente als Gildehaus bevor es 1443 in frisch restauriertem Glanz als Rathaus von Göttingen benutzt wurde.

Neben vielen historischen Gebäuden in der Altstadt ist auch das Auditorium mit Erbauungsdatum von 1865 beeindruckend. Das im Rundbogenstil erbaute Gebäude wurde einst von Georg V. eingeweiht. Bedeutende Gelehrte der Stadt Göttingen konnten auf den Medaillons an der Fassade ihren Platz einnehmen. In dem Universitätsgebäude ist auch eine bedeutende Kunstsammlung zu finden, die vorwiegend holländische Malerei aus dem 17. Jahrhundert zeigt. Im Jahr 1837 erhielt die Göttinger Universität anlässlich des 100. Jubiläums mit der im klassizistischen Stil erbauten Aula ein königliches Geschenk. Heute sind in der Aula Gemälde Kaiser Wilhelm I. zu finden. Auch die Universitätsbibliothek in Göttingen beeindruckt ihre Besucher mit 4,5 Millionen Büchern.

Sehenswert ist auch die 1789 erbaute St. Michael Kirche, die als schlicht entworfene Saalkirche die erste katholische Kirche Göttingens wurde. Erst im Jahr 1815 kam der Holzturm und eine Glocke als Erweiterung dazu. Der heute sichtbare 27 Meter hohe Turm entstand zwischen 1892 bis 1893. 1982 erhielt sie eine neue Orgel.

Als weiteres Wahrzeichen der Stadt Göttingen gilt die St.-Johannis-Kirche, eine Hallenkirche im gotischen Stil aus dem 14. Jahrhundert. In der Altstadt gelegen ist sie weithin sichtbar mit ihren beiden Türmen.