

Geschichte
Göttingen hat viel Interessantes während des 1000-jährigen Bestehens erlebt. Urkundlich erstmals erwähnt wurde das Dorf Gutingi 953 durch Kaiser Otto I. und im Jahr 1200 konnte Göttingen Stadtrechte erhalten. Als Stadt im Hanseverbund erlebte Göttingen im 14. und 15. Jahrhundert seine Blütezeit, der eine Zeit des Niedergangs folgte, die die Bewohner zu Ackerbürgern machte. Mit der Gründung der Universität im Jahr 1734 durch den Kurfürsten Georg August erlebte Göttingen einen neuen Aufschwung. Nicht nur die Universität machte Göttingen europaweit bekannt.
1837 protestierten sieben Professoren gegen den Bruch des Staatsgrundgesetzes. Die „Göttinger Sieben“ erhielt daraufhin Arbeitsverbot oder wurde gleich der Stadt verwiesen. Darunter befanden sich die berühmten Gebrüder Grimm und der Gründer der modernen Literatur Georg Gottfried Gervinus. Aus Göttingen entstammen auch über 40 Nobelpreisträger, die die berühmte Universität besuchten.
Heute zeigt sich Göttingen voller Stolz mit seiner mittlerweile 270 Jahre Universitäts-Tradition, die den freien und kritischen Geist fördert. Die Georg – August-Universität prägt die Stadt und das Leben in ihr. Wissenschaftler von Weltrang und mehr als 25 000 Studenten beleben die Stadt. Zusätzlich kann Göttingen auf die Göttinger Fakultäten der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst sowie die Private Fachhochschule stolz sein. Wissenschaft und Forschung haben sich rund um die berühmte „Georgia“ angesiedelt. So bietet Göttingen u.a. vier Max-Planck-Instituten ein Zuhause. Deshalb ist Göttingen weltweit in Wissenschaft und Forschung anerkannt und bekannt.
